Keine Belästigung andere Personen

Prinzipiell sollte man sich als Hundehalter mit seinem Hund in der Öffentlichkeit so verhalten, dass andere Menschen nicht durch den Hund belästigt werden oder sich sogar erschrecken.

Daher ist es in verschiedenen Situationen angebracht, seinen Hund an der Leine zu führen, nämlich im Treppenhaus und auf Zugangswegen von Mehrfamilien-häusern, in Hotels, in Läden oder in Restaurants, aber auch in der Innenstadt und an stark befahrenen Straßen.

Manche Menschen haben Angst vor Hunden oder fühlen sich bei Begegnungen sehr unwohl. Als Hundehalter sollte man sich daher so verhalten, dass sich andere nicht bedroht fühlen.
Ebenso sollte man seinem Hund frühestmöglich beizubringen, nicht an Leuten hochzuspringen, denn Hunde können durch das Anspringen Menschen erschrecken, Kleidung beschmutzen oder zerreißen.

Wie verhalte ich mit in der Nähe von Kinderspielplätzen oder Schulen? Oder bei Begegnungen mit Joggern usw.?

Auch in der  in der Nähe von Kinderspielplätzen, Kindergärten, Schulen oder in der Nähe spielender Kinder, sollte der Hund angeleint werden, damit sich niemand durch den Hund gefährdet fühlt.

Gleiches gilt, wenn man beim Spaziergang einem Jogger oder Reiter begegnet. Gerade manche Pferde reagieren auch bei ruhigen und freundlichen Hunden ängstlich, scheuen und dadurch können Unfälle entstehen.

Begegnungen mit anderen Hunden

Begegnet man  einer Person mit angeleintem Hund  und der eigene Hund läuft frei, ruft man seinen Hund zu sich und leint ihn auch an. Man sollte auf ausreichenden Abstand zum anderen Hund achten, damit dieser ohne Belästigung vorbeigehen kann. Nur nach Absprache mit dem Besitzer des anderen Hundes, sollte ein Hundekontakt ermöglicht werden.
Dabei solte man sich bewußt sein, dass es zwischen zwei angeleinten Hunden Probleme geben kann. Da Hunde an der Leine nicht ausweichen können, sind sie oft unsicherer und reagieren schneller aggressiv. Normales Sozialverhalten kann so nicht gezeigt werden und damit ist die Gefahr einer Rauferei größer.
Wenn die Hunde umeinander herum laufen, können sich die Leinen verheddern und bei verhedderten Leinen ist es auch schwerer, eine Rauferei zu beenden.

Bei Begegnungen mit Hundebesitzern, die ihren eigenen Hund gleich auf den Arm nehmen, solllte man seinen Hund rufen und anleinen. Da der andere Hundebesitzer scheinbar schlechte Erfahrungen gemacht hat und Angst hat, sollte man beim Vorbeigehen  auf ausreichend Abstand achten und den eigenen Hund  zurückhalten.

Hat man mit dem anderen Hundehalter abgeklärt, dass Spielkontakt erwünscht ist und beide Hunde frei laufen können, kann man die Hunde gemeinsam spielen lassen. Spiel sollte niemals an der Straße stattfinden und nicht  wenn sich andere Menschen oder Tiere durch die spielenden Hunde belästigt fühlen oder gefährdet werden könnten.

Entstehen auf dem Spaziergang Situationen, wo ein fremder Hund den eigenen anknurrt, sollte man sich zielstrebig, entfernen und den eigenen Hund möglichst schnell aus der Gefahrenzone bringen.

Verträgt sich ihr Hund nicht mit Artgenossen,  beraten wie Sie gerne im Rahmen einer Verhaltenstherapie oder unserer Hundeschule.

Das Mitnehmen der Hinterlassenschaftes meines Hundes

Selbstverständlich sollte sein, dass man als Hundehalter für das Entfernen von Hundekot verantwortlich ist.